Bauch -und Hautstraffung

Zum Thema Hautstraffung im Bauchbereich habe ich in den einen oder anderen Post schon mal etwas geschrieben. Da ich dazu schon einige private Nachrichten erhalten habe, dachte ich mir mal einen separaten Bericht darüber zu verfassen.

Bald ist es ein Jahr her, nachdem ich den Entschluss gefasst hatte einen letzten Versuch zu unternehmen mein Körpergewicht zu reduzieren. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich einen Bauchumfang von 142 cm und trug eine Hosengröße von 58.

Heute nach 11 Monaten beträgt derzeit mein Bauchumfang immer noch 94cm. Das Ziel erreichte ich bereits 8 Monaten nach Start meiner Gewichtsreduktion, das sind 34cm weniger und meine Hosengröße ist derzeit die 46.

Vorher

Trotz der Zunahme von 6 kg Körpergewicht in den letzten 2 Monaten erhöhte sich mein Bauchumfang nicht, da war ich schon mal glücklich. Der größte Teil ist in die Muskelmasse eingeflossen. Das sagt mir mein Körper jeden Morgen wenn ich aufstehe und ich das Gefühl habe einen Taucheranzug zu tragen.

Da ich so mit der Gewichtsreduktion beschäftigt war, hatte ich gar nicht bemerkt, wie drastisch der Körper durch meine Maßnahme verändert wurde. Erst beim Besuch bei der Sportärztin wurde ich auf das Hautproblem aufmerksam gemacht.

Zu diesem Zeitpunkt hatte ich ein Körpergewicht von 76 kg und entschloss mich, nachdem ich nun fast 39 kg abgenommen hatte, das Gewicht zu halten und mit der Straffung der Haut zu beginnen.

Da ich aber immer Sport zur Gewichtsreduktion gemacht habe, hat die Haut immer Reize bekommen um sich dem Körper an zu passen. Die Ärztin riet mir aber zur Unterstützung des Bindegewebes die Bereiche mit einer Körperbürste täglich zu bürsten.

Durch das Bürsten wird die Haut gut durchblutet und sollte so angeregt werden sich zusammen zu ziehen und elastisch zu bleiben.

KörperbürstenKörperbürstenKörperbürsten

Auch das eincremen mit einer Bodylotion ist eine gute Maßnahme die Haut geschmeidig zu halten. Ich habe mir eine günstige Haut straffende Bodylotion mit Q10 besorgt und komme damit ganz gut zurecht. Von teuren Haut straffenden Bodylotionen halte ich nicht viel, da ich nicht wirklich glaube das eine Creme die Haut straffen kann.

Da ich von Homöopathie schon viel gutes gehört habe, versuchte ich zusätzlich zur Unterstützung des Bindegewebes mit den Schüsslersalzen Nr.1 und Nr.11 die für Haut, Haare und Bindegewebe vorgesehen sind. Ob die Salze jetzt nun unterstützend gewirkt haben, kann ich jetzt so nicht beurteilen, jedenfalls ist da nicht viel mehr gestrafft worden wie die zwei Monate zuvor auch. Ob jetzt 1 Monat mit der Salzbehandlung ausreichend war oder nicht, kann ich nicht beantworten.

Mittlerweile sind 4 Monate vergangen als ich mit der Körperbürste begonnen hatte und muss sagen, das es schon was gebracht hat.

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Deutlich kann ich erkennen das Muskeln zum Vorschein kommen, teilweise kann ich Knochen und Muskeln direkt durch die Haut spüren. Leider ist es so, das ich immer noch eine Wölbung am Bauch und an den hinteren Seiten erkennen kann wenn ich eine Hose trage oder sitze. Ich hatte gedacht, das alles was noch übrig war, sollte Resthaut sein, so war zumindest die Aussage der Sportärztin. Auch dachte ich, das Ende der Gewichtsreduktion erreicht zu haben und freute mich auf die nächsten Ergebnisse, die dann in den folgenden Monaten zu sehen sein sollten. Vier Monate waren vergangen, die Haut gestrafft und noch Wölbungen übrig!

Ich sollte vielleicht froh darüber sein, das die Ärztin teilweise recht hatte, denn das was noch übrig war sind tatsächlich noch Fettpolster. Man kann es eindeutig identifizieren wenn ich richtig packe und reibe, dann merke ich kleine perlen in dem Gewebe. An den verschiedenen Stellen kann man die unterschiedliche Dicke der Fettpolster erkennen, wo noch Fettpolster sind und wo nur noch Haut ist. Also heißt es weiter abnehmen und Fettpolster entfernen, ist sowieso einfacher als Haut rück zu bilden.

Ich kann nur sagen, das die Zeit der Hautstraffung wirklich eine Nervenaufreibende Sache war, da es überhaupt nichts mit dem Maßband zu ermitteln gab. In dieser Zeit habe ich auch massiv den Muskelaufbau voran getrieben und da konnte mir die Haushaltswaage auch nicht weiter helfen, da mein Gewicht nach oben ging. Optisch im Spiegel und von zahlreichen Fotos konnte man keine Unterschiede feststellen. Jeden Morgen nach dem aufwachen tastete ich am gesamten Körper rum und achtete auf Veränderungen. Meine Frau schüttelte mittlerweile nur noch den Kopf.

Jeden Monat machte ich im Studio eine Messung des Körperfettes und Körperwasser in Kilogramm als auch in Prozent, sowie den BMI. Die Werte werden von einer Waage ermittelt, die an einem Rechner angeschlossen ist und nur über Fußsensoren misst. Durch dieses Verfahren wird nur der untere Körperbereich gemessen und was mit den oberen Körper passiert ist fraglich. Es besteht auch die Möglichkeit nur mit Handsensoren zu messen, wobei dann auch nur wieder der Oberkörper gemessen wird. Welche Mathematik, dann letzten Endes dahinter steckt kann ich nicht sagen.

Um die Sache genauer und einfacher Handhaben zu können wurde in unserem Haushalt nun eine Körperanalysewaage angeschafft. Am nächsten Morgen zur üblichen Wiegezeit habe ich dann eine komplette Analyse gemacht und mit den Werten des Studios mal verglichen ob das stimmig sein kann.

Der BMI Wert des Studios war 27,8 und der meiner neuen Wage ist 26,8 somit wäre eine Differenz von 1 schwankenden Bereich. Also stimmig.

Der Körperwasseranteil im Studio war 58,7% und der meiner neuen Waage ist 62,5% somit wäre eine Differenz von 3,8% ich denke immer noch im grünen Bereich.

Der letzte Wert den ich mit dem Studio vergleichen kann ist der Körperfettanteil der bei der letzten Messung bei 19,8% meiner Meinung, ziemlich hoch lag. Meine neue Waage, die Fußsensoren und Handsensoren besitzt misst also den gesamten Körper und ich denke das ich diesem Ergebnis von 13,8% Körperfett eher vertrauen kann.

Ich weis das alle Waagen die mit Strom den Körper bemessen nicht zu 100% genau sind und deshalb nutze ich die Werte als Orientierungshilfe.

Das Fett welches ich noch besitze ist das sogenannte Viszeralfett, welches mit dem Wert 7 im gesunden Bereich liegt. Da es mich aber optisch stört, werde ich etwas dagegen unternehmen. Das war auch der Grund, weshalb ich mein weiteren Trainingsverlauf geändert habe und wieder die Negativbilanz von 1000 kcal aufgenommen habe um pro Woche 1 kg Körpergewicht zu reduzieren. Um die frisch aufgebauten Muskeln zu schützen habe ich zusätzliche BCAA, die auch während eines Kaloriendefizites die Muskeln nicht abbaut. Das kontrolliere ich dann auch ganz streng jeden zweiten Tag mit meinem Körpertagebuch.

Die Muskelmasse wird mit 64,2kg angegeben, was ich mich ziemlich erstaunt hat, da der Körperwasseranteil ja auch schon 62,5% aus macht. Wenn ich mal von 80 kg Gesamtgewicht 62,5% Rechne, komme ich auf 50kg. Da wäre ich bei schon bei 114,2 kg Geamtgewicht. Das kann definitiv nicht sein und werde das noch mal genauer recherchieren.

Der Kalorienverbrauch in der Athleten Einstellung wird mit 4075 kcal angegeben. Das klingt für mich sehr stimmig, bei mehr als 10 Stunden Sport in der Woche.

Die Waage ermittelt sogar Segmente für die Arme, Beine und Oberkörper separat mit Körperfettanteil und Muskelmasse. Da ich aber eben gesehen, habe das dies nicht so ganz stimmig ist, erwähne ich das hier nur mal kurz.

Der Körperbauwert wurde normal Muskulös ermittelt, was für mich zutreffend ist.

In großem und ganzen finde ich die Waage sehr gut, bezüglich der Werte muss ich noch das eine oder andere nachrecherchieren, damit ich weis, wie die Werte zu interpretieren sind.

Abschließend kann ich noch hinzufügen, das ich mit dem Maßband auf der Höhe des Beckenknochens gemessen, den Bauch komplett eingezogen habe, so das ich den Umfang dieser Position ermitteln konnte. Also der schmalste Taillenbereich und kam auf 85 cm. Der Bauchumfang liegt zur Zeit bei 94cm und grob überschlagen ist es mir unmöglich wenn überhaupt noch 9cm Bauchumfang zu verlieren. Also bin ich gut im Kurs.

Ich hoffe das mein Bericht den einen oder anderen nützliche Tipps geben konnte.

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Viele Grüsse

Michael

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